Stücken – eine kleine Chronik


Liebe Stückener, liebe Geschichtsfreunde und Liebhaber von Dorfgeschichten,

dies ist eine Zusammenstellung von Materialien und Informationen, Geschichten und Anekdoten über die Gemeinde Stücken. Hier wird auch Material, das 1998 während einer Ausstellung zur Dorfgeschichte Stückens im Naturschutzzentrum Stücken gezeigt wurde, zusammengefasst.

Die gesammelten Informationen und Materialien ermöglichen dem Leser einen interessanten Blick in die Vergangenheit der Gemeinde Stücken. Wir haben die Daten nach bestem Wissen und Gewissen zusammen-gestellt. Mündliche Überlieferungen sind im Nachhinein nicht mehr auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfbar. Deshalb wird hierfür keine Gewähr übernommen. Gegendarstellungen können uns helfen ein schärferes Abbild unserer Vergangenheit zu zeichnen.

Besonderer Dank sei noch einmal den engagierten Dorfbewohnern Stückens ausgesprochen, insbesondere den beiden ehemaligen Bürgermeistern Herrn Krüger und Herrn Höpfner, der Pastorin Frau Lemke, des

weiteren Frau Hannemann, Frau Wüstenhagen, Frau Rampo, Frau Wunsch, Herrn Wernitz, Herrn und Frau Heinicke, Herrn und Frau Schuchard, Frau Schülke, Herrn Langner, Herrn Deskau, Herrn Freund, Herrn Streidt und besonders dem Landschaftsförderverein „Nuthe- Nieplitz" Stücken.


Bereits 1993 hatte Herr Krüger anlässlich der 675-Jahr- Feier eine Chronik von Stücken erstellt. Diese Daten wurden eingearbeitet und ergänzt durch Daten und Materialien aus dem Brandenburgischen Landesarchiv und der Landesbibliothek in Potsdam sowie durch mündliche Informationen und Bilder der Bewohner Stückens.

Graf von Lüttichau, heute wohnhaft in Gilching bei München, stellte uns Material der Familie von Brucken zur Verfügung.


Nochmals unseren Dank an alle Mitwirkenden!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Der Ortsname „Stücken

Zur Herkunft des Ortsnamens „Stücken gibt es in der Literatur verschiedene Aussagen. Dem Leser bleibt es überlassen, sich für eine zu entscheiden.

I. W. Riehl und J. Scheu, 1861

Das Dorf Stücken soll in den frühesten Zeiten aus der Vereinigung verschiedener Ländereien mehrerer Ortschaften, namentliche der WM (Wendemark) - Dörfer Groß und Klein-Wretzow entstanden sein.

II. Reinhard E. Fischer, 1967

Der Name gehört zu mittelniederdeutsch sticke, sticken /Maskulinum "jedes langgestreckte, spitze Ding; Stecken, in die Erde geschlagener Pfahl' Die heutige

III. Aus dem Zeitungsartikel Ein Gruß aus Stücken ... vom 25.3.1972

Zunächst der Name Stücken - in alten Urkunden auch Sticken geschrieben, leitet Reinhardt Fischer aus dem niederdeutschen Wort 'Sticke, sticken'ab, was soviel wie Stecken, ein in die Erde geschlagener Pfahl bedeutet. Der Pfarrer und Heimatforscher Peters aus Blankensee nimmt dagegen an, dass der Name aus urbar gemachten Ländereien entstanden ist, die man als 'Stücke' bezeichnete.

amtliche Namensform Stücken, die zuerst 1775 auftritt, ist durch volksetymologische Anlehnung an niederhochdeutsch Stück entstanden.

Eine Bildung zu mittelniederdeutsch stück nach 'Stück, Teil eines Ganzen, Ackerstück' liegt nicht vor, da alter Belege mit i geschrieben werden, das kein
umgelautetes u kennzeichnen kann.


In der Mundart der umliegenden Dörfer hat sich auch die Form sti'kn erhalten, während im Ort selbst nur die Form stükn gebraucht wird.


Der Name des Nachbardorfes Körzin gehört zu urslawisch kyka "Stock, Stumpf. Da zu mittelniederdeutsch sticke sonst kaum Namen gebildet wurden, benannte man wohl das deutsch Dorf nach der benachbarten slawischen Siedlung.

IV. Aus dem Zeitungsartikel Kirchenbücher verbrannt vom 4.3.1993

Über die Entstehung des Dorfes wurde einst folgende Geschichte erzählt: Zur Zeit als die Deutschen in die Zauche kamen, wurden die Feldmarken der Dörfer neu vermessen und aufgeteilt. Nach der Aufteilung der Feldmarken stellte man fest, dass von einigen Dörfern Äcker übrig blieben.

Auf diesen Ackerstücken wurde hierauf das Dorf Stücken errichtet Einen gewissen Wahrheitsgehalt muss diese Geschichte wohl haben, denn ein Heimatforscher aus diesem Ort stellte fest, dass die Feldmark von Stücken aus drei Teilen entstand, und zwar aus den Teilen der wüsten Feldmark Wendemark, aus Teilen der wüsten Feldmark Wreeze und aus der eigentlichen Feldmark von Stücken.

Von der ersten urkundliche Erwähnung Stückens an

Die erste urkundliche Erwähnung Stückens geht auf das Jahr 1317 zurück, weitere folgen.

„Stücken" (Potsdam)
Dorf onö Beelitz

1317 Gyso, miles, dictus de Stycker (Zeuge in Stangenhagen)
A X 232-Or., r statt n verschrieben
= Codex diplomaticus Brandenburgensis,
hrsg. Von Adolph Friedrich Riedel,
Hauptteile A-D, Berlin 1838-1839,

1321 Giese de Sticken (in Beelitz) (A X 236)

1375 Sticken / LB 75, 202 Kopie 14. Jh.)
LB = Landbuch der Mark Brandenburg von 1375, hrsg. v. Johannes Schultze, Bln. 1940

1408 zu stigken (A IX 398)
1412 czu stucken (C I 53 Kopie, einziger früher Beleg mit u, in dieser Urkunde sind viele Namen verdorben.)

1412 czu stigken (C 147, Kopie)

1450 Sticken (Schoßreg, 273 Original)
Schoßreg = Schoßregister der mittelmärkischen Kreise aus den Jahren 1450, 1451, 1480 und 1481, in: Ernst Fidicin, Kaiser Karls l V Landbuch der Mark Brandenburg, Bln. 1856

um 1500 Sticken (A VIII458 Original)

1565 Sticken (Eickstedt 35)
Eickstedt, Carl August Ludwig V, Beiträge zu einem neueren Landbuch der Marken Brandenburg, Magdeburg 1840

1671 Sticken (ebd 376)

1775 Stücken (Büsching 277)
Büsching, Anton Friedrich, Vollständige Topographie der Mark Brandenburg, Bln. 1775

1828 Stücken (Eickstedt 493)" (Reinhard E. Fischer: Brandenburgisches Namensbuch / Teil 1)
Bereits im Landbuch von 1375 wurde Sticken mit 30 Hufen Land und 2 weiteren Hufen, die zur Pfarre gehörten,
erwähnt. Zu Sticken gehörten zwei befreite Höfe: einer mit 6 Hufen gehörte Busse v. Schönow und seinem
Bruder, der zweite mit 2 Hufen Otto und Hans v. Heinrichsdorf. Die übrigen Hufen waren im Besitz einer nicht
bekannten Zahl von Bauern, welche Pacht, Zins und Bede zu entrichten hatten. Die Abgaben erhoben Markgraf
Otto v. Belitz, v.Heinrichsdorf u.a.
Zur Stickenschen Feldmark gehörten 10 Hufen der benachbarten wüsten Feldmark Frehtzow.

In den nachfolgenden Jahren bestanden die folgenden Besitzanteile der von Thümen und der von Schönow - Schlabrendorf:

I.Anteil:
1412 Kune von Thümen wurde mit einem freien Hof belehnt.
1482 Caspar und Cune von Thümen auf Blankensee erhielten Abgaben von 12 Höfen,der Mühle und 3 Ritterhufen.
1608 Friedrich v. Thümen und seine drei Brüder sind Besitzer des Dorfes Stücken, des
Weinberges und der Schäfereigerechtigkeit.
1701 Melchior Heinrich v. Thümen wird Besitzer des Guts.

II.Anteil:
Das ist der von Schönow-Schlabrendorfer Anteil.

Ab 1440 erhielten sie die Abgaben und verfügten über das Gericht von 8 Höfen und 2 Hufen.

1486 kam das Schulzengericht hinzu. Die 4 Hufen vom Schulzengericht erhielt
Joachim v. Schönow zu Golm im Jahre 1537 bestätigt.
1556 starb J. v. Schönow und seine Güter gingen an Hans von Schlabrendorf.
1721 veräußerte der letzte Besitzer dieser Familie, Otto Christoph v. Schlabrendorf, den
Besitz an Melchior Heinrich v. Thümen.
1747 gingen beide Gutsanteile an Sohn Christian Joachim v. Thümen.
1786 veräußerte dieser seine Gutsanteile an Landrat Alexander Gustav v. der Liepe.
1797 erkaufte Major Heinrich Ernst von Brucken, gen. Fock, und dessen Gattin
geb. v. Glöden von Liepes Witwe, Luise Sophie geb. v. Britzke die Güter in Stücken.

Ein III. Anteil gehörte von 1375 bis 1701 dem Amt Saarmund.

1860 wird Ober-Regierungs-Rath v. Fock Besitzer von Rittergut und Dorf Stücken.

Die vorstehenden Aussagen zu den Besitzanteilen in Stücken wurden aus Fidicin „Die Territorien der Mark Brandenburg als Fortsetzung des Landbuches Kaiser Karl's IV, Band III: Kreis Zauche aus dem Jahr 1860 entnommen.

Fidicin enthält auch Besitzstands-Tabellen aus den Jahren 1450,1550,1650 und 1750.
1450 v. Thümen - ein freier Hof zu Sticken

1550 v. Thümen zu Blankensee und Sticken
-Rittergut Sticken und gutsherrliche Rechte
-Landgüter Körtzin und Anteil von Zauchwitz

1650 v. Thümen auf Blankensee und Sticken
-Rittergut Sticken und Körtzin
-Anteil von Zauchwitz

1750 v. Thümen, Christian Joach. - Rittergut und Dorf Sticken

1859 werden im Rittergut und Dorf Stücken 51 Wohngebäude, 96 andere Gebäude und 425 Seelen gezählt Ob.-Reg.-Rath v. Fock auf Stücken ist der Besitzer. (aus Fidicin 1860)

„Im Jahre 1797 wird ein Major von Brucken, gen. Fock, Besitzer von Stücken, das damals aus sieben Ganzbauern, neun Ganzkossäten, einem Halbkossäten, neun Büdnern, neun Einliegern, der Schmiede, dem Krug, einer Wassermühle, einem Förster, der 179 Morgen Holz und 660 Morgen Gemeinholz verwaltete, zwölf Morgen Weinberge, 47 Feuerstellen, 292 Menschen und 47 Hufen bestand. Detaillierte Auskunft gibt die Statistik von Bratring." (Aus dem Zeitungsartikel „Ein Gruß aus Stücken...." vom 25.3.1972)

1806 "Am 27.Oktober wurde im Hause des Kossäten Hase die am 22. Oktober geborene Tochter getauft, weil alles noch von der französischen Plünderung voller Schrecken war." So eine Bermerkung aus dem Kirchenbuch von Stücken. Der 27 Oktober war ein Montag. Der Eintrag ist deshalb Bemerkenswert, weil Taufen in der Kirche und Sonntags statt fanden. Man wagte es scheinbar nicht in die Kirche zu gehen, sondern man blieb aus Angst vor den französischen Truppen im Haus. (Beilage zu Nr. 135 von Beelitzer Zeitung ca. 1906)

1808 die französischen Truppen verlassen den Ort aber nicht das Land. (Beilage zu Nr. 135 von Beelitzer Zeitung ca. 1906)

1813 Anfang März wird Stücken wieder von Kampfhandlungen bedroht. Die französischen Truppen werden zum Rückzug, durch die vorrückenden russischen Truppen gezwungen. Noch mehrmals in diesem Jahr wird von Kampfhandlungen in der näheren Umgebung berichtet. (Beilage zu Nr. 135 von Beelitzer Zeitung ca.1906)

Auch Holger Schenk weiß in seinem Zeitungsartikel von 4.3.1993 Interessantes über die Geschichte Stückens zu berichten:
„... Die Chronik von Stangenhagen aus dem 14. Jahrhundert erwähnte, dass Stücken einst zum Erzbistum Magdeburg, Abtei Hildesheim gehörte. Um 1608 war die Familie von Thümen Besitzer des Dorfes. Später kaufte es die Familie von Brucken, genannt Fock. Im Jahr 1872 starb diese Familie aus. Ein in Russland lebender Verwandter erwarb das Dorf und das dortige Rittergut. In Stücken muss schon um 1317 eine Kirche existiert haben, denn die Stangenhagener Chronik vermerkte, dass die Bewohner damals zur Kirche nach Stücken gingen. Erster evangelischer Pfarrer war ein Paul Gürgen, 1847 brannte die alte Stückener Kirche ab.
Im Jahr 1837 bestanden das Dorf und das Rittergut Stücken aus 36 Wohnhäusern.Ein großer Teil dieser Häuser wurde durch zwei Brände im Jahr 1847 vernichtet. Das erste Feuer am 8. Juli 1847 brach auf dem Mühlengrundstück aus, während das zweite Feuer am 4. August 1847 vom Rittergut ausging. Neben den Wohnhäusern verbrannte die Kirche, Pfarre und Schule. Dem Flammen zum Opfer fielen auch fast alle alten Kirchenbücher, wodurch wertvolle Quellen zur Dorfgeschichte verloren gingen. Die nach 1847 neu angelegten Kirchenbücher nutzte der Heimatforscher für seine weitere Arbeit. Eine Notiz aus dem Jahr 1880 fand er dabei besonders interessant und hielt sie in seinen Aufzeichnungen fest. Diese Kirchenbucheintragung besagte, dass am 22/23. Mai 1880 Nachfröste die Roggensaat vernichteten. Hierzu vermerkte das Stückener Kirchenbuch: „..Vor mehr als 100 Jahren (am 28. Januar 1778 - d.V.) verfügte Friedrich der Große die Aufhebung des Himmelfahrtstages. In jenem Jahr vernichteten ebenfalls Maifröste die Ernte in den sächsischen Landesteilen (Busendorf, Klaistow und Kanin - d.V.) gedieh dagegen die Ernte. Hierauf forderte die Bevölkerung den Himmelfahrtstag zurück und hielt fortan daran fest. ..."

Für den Beginn des 20. Jahrhunderts notierte der Heimatforscher von Stücken, dass die
Familie von Brucken, genannt von Fock, das Rittergut besaß, welches insgesamt 2000 Morgen Land umfasste.

In der Ortschafts-Statistik des Regierungs-Bezirks Potsdam mit der Stadt Berlin von Richard Boeckh aus dem Jahre 1861 findet man weitere interessante Informationen zu Stücken in dieser Zeit: u.a. zur Anzahl der Ehen im Dorf, zum Viehbestand, zu den zu entrichtenden Steuern. Neben dem Gut und dem Dorf Stücken ist das Gut Breite erwähnt, das erst 1920 nach Stücken eingemeindet wurde.

1920 wurde der Gutsbezirk Breite nach Stücken eingemeindet.

1926 wurde die Freiwillige Feuerwehr Stücken gegründet

1928 erfolgte die Zusammenlegung des Rittergutes mit dem Dorf Stücken.

1931 Stücken bestand aus 92 Wohnhäusern.

Neben einigen wenigen Bauern lebten vor allem Büdner im Dorf. Diese verdienten sich als Maurer oder Steinsetzer ihren Lebensunterhalt in Berlin, Beelitz und Michendorf. Einige arbeiteten als Tagelöhner auf dem Rittergut. Mit diesem Vermerk enden die Aufzeichnungen des Stückener Heimatforschers aus den 50er Jahren. Hinweise auf die Zeit nach 1945 fehlen völlig."

Über das Jahr 1923 gibt das Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche Auskunft.
Stücken
Rittergut, Fernsprecher Beelitz 13 Meilen
Gesamtgröße: 540 ha, Post / Telegraph Beelitz 7 km, Eisenbahn Beelitz 11 km
Eigentümer: v. Brucken, gen. Fock
Grundsteuereintrag: 4636 Mark
Amtsgericht: Beelitz, Amtsbezirk: Stücken
Acker 230 ha, Wiese 72 ha, Hutung 15 ha, Wald 187 ha,
Umland / Hofraum / Wege 36 ha,
Pferde 12, Rindvieh ges. 89, Milchkühe 41, Schweine 44, Schafe 120

1941 wurden in Stücken französische Gefangene zur Zwangsarbeit eingesetzt. Unter anderen auf dem Gut Stücken, in der Stellmacherei und in der Schmiede. Sie waren es auch, die den Wein in den letzten Kriegswochen, der noch zur Spache kommen wird, in den Kellergewölben des Gutshauses einmauerten.

Nach dem Weltkrieg

 

1945 : 52 Stückener Bürger verlieren durch den zweiten Weltkrieg ihr Leben.

1945: Aus der letzten Zeit des Bestehens des Schlosses (Gutshauses) wird berichtet dass 1945 die Weinhandlung Hörnicke aus Berlin größere Mengen Wein (ca. 90 000 l) im Keller des Schlosses lagerte. Am 23.04.1945 nahmen die Russen das Schloss ein. Am 1. Mai 1945 brannte es ab. Dabei wird vermutet, dass der Ofen des Schlosses überheizt wurde. Aber auch Brandstiftung ist nicht ausgeschlossen. Dieser Sachverhalt konnte nie endgültig geklärt werden. Der letzte Besitzer des Gutes, Günther von Brucken, wurde im Zuge der Bodenreform 1945, 100ha regel, enteignet. Er wohnte noch bis 1946 im Gasthaus "Ferdinand Keller". Seine letzte Ruhestätte befindet sich in Berlin.

1945: Bernhard Seeger kommt als Junglehrer nach Stücken

1945 : Fritz Krakow wird von den Russen als Bürgermeister eingesetzt.

1946: Die Einwohnerzahl erhöht sich Sprunghaft. Viele Flüchtlinge aus den Ostgebieten verschlug es nach Stücken. Jeder Haushalt musste eine bestimmte Anzahl von Flüchtlingen aufnehmen. Einige wurden Sesshaft.

1953 : Adolph Müller, damaliger Bürgermeister, wird beauftragt die Gründung einer LPG herbeizuführen.

 

1953: wurde in Stücken die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft „8. Mai" (LPG Typ I) gegründet. Es schlossen sich vier bis fünf landwirtschaftliche Betriebe zusammen, die sonst ihr Soll bei der LPG nicht schafften. Bei einer LPG Typ I wurde das Land gemeinschaftliche bewirtschaftet und das Vieh blieb privat.

1955 : wurde eine LPG Typ III gegründet. Feld- und Viehwirtschaft wurden gemeinschaftlich betrieben.

 

Im Ortslexikon der Deutschen Demokratischen Republik wird zum Jahr 1958 vermerkt:

- Gemeinde Stücken

- Post Beelitz (Mark) - Größenklasse 3: 500 -1000 Einwohner

- Bezirk Potsdam, Kreis Potsdam

- Bahnhof Beelitz Stadt 10 km (unbeschränkte Abfertigung: Reiseverkehr, Güter, Expressgüter)

- Haltepunkt für Kraftomnibusse

Märkische Volksstimme vom 1. März 1985:

„In wenigen Monaten ist es 40 Jahre her, als sich auch in Stücken die 4 Mitglieder der neugebildeten Bodenreformkommission zusammensetzten und mit ihrer verantwortungsvollen, ehrenamtlichen Tätigkeit begannen.

 

Es war keine leichte Aufgabe, die ihnen übertragen wurde. Landarme erhielten nicht nur mehr Boden, sondern auch Wald, zu dem sie vorher mitunter kaum Zutritt hatten. Es galt ferner, nicht nur die Äcker des ehemaligen Gutes den sich dafür interessierenden Neubauern zu übereignen und somit Jahrhunderte währendes Unrecht zu beseitigen, sondern es waren auch massiv gebaute Gebäude vom Gut einer neuen Nutzung zuzuführen. Dem weiträumigen Wohnhaus beispielsweise gleich am Ortseingang von Stücken sieht man es heute nicht mehr an, dass es vor 40 Jahren ein Pferdestall war. Durch Um- und Ausbauten wurde es zum Wohnhaus, das seit Jahren durch sein gepflegtes Aussehen auffällt. Zwei Handwerkerfamilien fanden hier ihr Zuhause.

Auch der 4 Hektar große Gutsgarten mit damals reichem Baumbestand wurde aufgeteilt. Das Land brachte den neuen Besitzern reiche Ernten ein. So haben die Mitglieder dieser Kommission, von denen heute leider keiner mehr lebt, bei der Durchsetzung der Bodenreform in ihrem Bereich dazu beigetragen, die spätere Entwicklung auf dem Lande neu zu formieren. Sie legten gewissermaßen den Grundstein dazu.

VKR. Fußy"

(Volkskorrespondent und Ortschronist)

1960: war Stücken voll genossenschaftlich. Es gab zwei LPG-en vom Typ I mit je drei Betrieben und eine LPG vom Typ III. Die Feld- und Viehwirtschaft erfolgte gemeinsam.

Am 5.9.1961 schlossen sich die beiden LPG-en Typ I zu einer LPG Typ I zusammen.

1958: übernahm der Rat des Kreises die Patenschaft über die LPG Stücken, denn Stücken war zu diesem Zeitpunkt eine der schlechtesten LPG-en. Aber schon 1961 wurde Stücken als eine der besten Gemeinden mit einem Fernseher ausgezeichnet, (vgl. Märkische Volksstimme vom 1. Januar 1961) 

1965: Das Jugendblasorchester Stücken wird gegründet. (Blasorchester Stücken.de)

 

1965: Der Reitverein "Lützow" e.V. Stücken wird gegründet

 

Von 1958 bis 1979 war Herr Deskau LPG-Vorsitzender.

 

Während dieser Zeit wurden erst ein Schweinestall, dann zwei weitere und drei Kuhställe am Ortseingang von Stücken (aus Fresdorf kommend) gebaut. Heute sind diese abgerissen und auf dem Gelände befindet sich ein Wohnpark.

Am 1.1.1971 erfolgte der Zusammenschluss der LPG Typ l mit der LPG Typ III. Anfang der 70-er Jahre erfolgte wieder eine Trennung der LPG in Feld- und Viehwirtschaft. Diese Entwicklung in der ehemaligen DDR war schon zum damaligen Zeitpunkt sehr kritisch zu betrachten. Die LPG-en hatten sich gerade gefestigt und nun erfolgte wieder eine Trennung. In den Jahren danach arbeitete die Feldwirtschaft kostengünstig, demgegenüber war die Viehwirtschaft hoch verschuldet. Für Stücken bedeutete das konkret dass Anfang 1973 die Genossenschaftsmitglieder der Feldwirtschaft zur KAP Beelitz (Kooperative Abteilung Pflanzenproduktion Beelitz, später umbenannt zur LPG Pflanzenproduktion Beelitz) delegiert wurden. Die LPG-en Rieben, Zauchwitz und Stücken schlössen sich zu einer LPG Tierproduktion zusammen.

1977: Der Fußballverein "Blau-Weiß" Stücken wird gegründet.

1979: Der Fußballverein nimmt den Spielbetrieb auf

1979: Der Jugendclub Stücken gründet sich.

1979: Die ehemalige Gaststätte "Rosin" wird mit einem neuen Großen Saal wiedereröffnet. Die neue Betreiberin, Uschi Liebzeit, machte, gemeinsam mit dem Jugendclub, den Ort Stücken, in den folgenden Jahren, durch legendäre Veranstaltungen weit über die damaligen Kreisgrenzen bekannt.

 

 

Bekannte Persönlichkeiten in Stücken


Der kleine Ort Stücken hat einen Dichter und Schriftsteller, einen Theologen, einen Musikpädagogen und einen weiteren Schriftsteller hervorgebracht.

Johannes Bonnet


- geboren am 4.5.1843 in Ornshagen bei Regenwalde in Hinterpommern
- amtierte von 1886 bis 1902 als Pastor in Stücken bei Beelitz
- danach in Karwe bei Neuruppin
- verstorben am 23.10.1913 in Neuruppin
Hauptwerke:
„Der Fabeldichter Wilhelm Key" (Lebensbild), 1885
„Ring und Schwert" (Roman aus der Zeit der Gegenrevolution im Ruhrtal), 1898
Erzählungen und Novellen
In: B. Ch. Brummer „Literaturkalender", 1936 und
in: B. Ch. Brummer „Lexikon Deutscher Dichter", Band I

Friedrich Büchsel


- geboren am 2.7.1883 in Stücken, Theologe
- war Professor der Theologie in Rostock und Greifswald,
- wo er am 2.5.1945 starb
Hauptwerke:
„Kommentar zum Johannesbrief', 1933
„Theologie des Neuen Testaments", 1935
„Die Offenbarung Gottes", 1938
In: B.Ch. Brummer „Deutscher Gelehrtenkalender", 1940/41

Musikpädagoge Fritz Krakow


- Am 29.5.1888 wurde der Schulmann und Musikpädagoge in Berlin geboren.
- Er besuchte das Lehrerseminar in Neuruppin, amtierte später als Lehrer in Baek bei Perleberg und
- von 1910 bis 1920 in Stücken.
- Ab 1920 .war er als Gymnasial-Musiklehrer (Studienrat) und Dirigent verschiedener Chorvereinigungen in Gumbinnen tätig.
- Sein Musikstudium absolvierte er am Institut für Kirchenmusik in Berlin.
- Anfang 1945 kam Herr Krakow wieder nach Stücken.
- Im Mai 1945 wurde er von der damaligen sowjetischen Kommandantur als Bürgermeister der Gemeinde Stücken eingesetzt.
(Müller „Deutsches Musikerlexikon, Dresden 1927)

Schriftsteller Bernhard Seeger


- geboren am 6.10.1927 in Roßlau/Elbe
- war 1946/47 Neulehrer in Stücken
- arbeitete bis Anfang 1950 als Lehrer in Stücken dann als freischaffender Autor
- 1956 erhielt er den Fontane-Preis und 1963 den Nationalpreis.
- 1969 kam er wieder nach Stücken.
- Ende der 80-er Jahre gab er seinen Wohnsitz in der Zauchwitzer Straße in Stücken auf
- und wohnte die letzten Jahre in Potsdam,
- Am 14.3.1999 verstarb er in Potsdam.
- Er hatte zwei Söhne und eine Tochter.
Werke:
-1960 Roman „Sturm aus Bambushütten"
-1961 wurde Seeger mit dem Roman „Herbstrauch" einem größeren Publikum bekannt.
Wichtige Romanfiguren sind Wollni und Grimmberger.
- Fernsehtrilogie „Die Erben des Manifests" - Wichtige Filmfigur ist Willy Prange.
- Roman „Der Harmonikaspieler"
Tillmann Rutenschneider spielt die Rolle des Vorwärtsdrängenden, Unbequemen.
- Der Filmroman „Märkische Chronik" wurde 1983 in 12 Folgen vom Fernsehen der DDR
- sehr erfolgreich ausgestrahlt.
- Im Roman „Menschenwege" (1987, 2 Bände) wird der weitere Lebensweg der Filmfiguren
- der Märkischen Chronik, Hannes Trostheim, Wilhelm und Alm Sichler, Wilhelm Dreibot,
- einstiger Landbriefträger u.a. beschrieben.
- Roman „Vater Batti singt wieder"
Desweiteren ist Seeger Autor zahlreicher Erzählungen, Fernseh- und Hörspiele. Zum Lebenswerk Seegers
gibt es unterschiedliche Meinungen. Sein Schaffen wurde geprägt durch die Begegnungen mit Menschen
der Märkischen Landschaft. Er war ein strenger Verfechter sozialistischer Ideale, was so manches Mal auch
zu Konflikten mit den Bewohnern Stückens führte. Er war stets bemüht, „... schreibend den Weg der Partei
zu begleiten,..., die ins helle Licht zu rücken, die fähig sind, Knoten zu lösen, Hindernisse niederzulegen,
die kraft ihrer Persönlichkeit in der Lage sind, das Leben vorwärts zu entwickeln." So Christa Haseloff in
einem Artikel zum 60, Geburtstag Seegers in der Märkischen Volksstimme vom 2.10.1987.


Geheimnisvolle Orte

In dem kleinen Ort Stücken gibt es im Volksmund zwei Ortsteile:
- Vor der Mühle - ( mundartl.: vor de Mölle)
Dazu gehören die Zauchwitzer Straße bis zur Fließbrücke (jetzt Mühlenbrücke), die
Seddiner Straße und die Beelitzer Straße.
- Das Dorf- hinter der Mühle - (mundartl.: hinter de Mölle)
In der Dorfstraße lebten die Bauern, in der Beelitzer Straße die Kossäten, die Kleinbauern und Tagelöhner.

Den Burgwall in Stücken gab und gibt es tatsächlich.
Er stammt aus wendischer (slawischer) Zeit (ca. 700 bis 1100 nach Chr.) und befindet sich in einer sumpfigen Niederung 2km südlich vom Dorf. Dabei handelt es sich um einen runden Ringwall mit Außengraben, der einen Durchmesser von 75 Schritten hat. Sein Zustand wird von MARSCHALLEK (1930) als leidlich gut und etwas verschlissen eingeschätzt. Das ganze Gebiet wird als Acker genutzt.
Dem Handbuch für vor- und frühgeschichtliche Wall- und Wehranlagen von 1930 ist zu entnehmen:
Burgwall Stücken

„Lage:2 km südöstlich des Ortes, in den Rohrwiesen

Beschreibung:Runder, verschliffener Ringwall von 50-60 m Durchmesser,
umlaufender Graben, noch bis 2,50 m hoher Wall sind erhalten
Das Tor war im Wall, von wo aus über höheres Gelände auch der
Zugang über einen Damm erfolgte.

Funde:Mirtelslawische Scherben und vorslawische Keramikreste
(17 kammstrichverzierte mittelslawische Scherben in Sammlung Peters in Blankensee)"

Die älteren Bürger des Ortes kennen noch einige volkstümliche Bezeichnungen für bestimmte Orte in Stücken und Umgebung.

Der Bauemteich ist ein ehemaliger Torfstich, der seinen Namen daher hat, dass die Kinder der Bauern an diesem Teich spielten und darauf Schlittschuh liefen. Der Teich konnte zur Versorgung der Mühle angestaut werden. Das Ende des Teiches als Wasserspeicher für die Mühle war schon zum Ende des neunzehnten Jahrhunderts besiegelt. Schon in den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jh. war der Bauernteich, weil er sehr schnell zugewachsen war, nur noch eine Wiese. Der Torf wurde Ende der 1970-er Jahre gestochen. In den Jahren danach war es auch wieder möglich Schlittschuh zu laufen. Heute ist der Bauernteich fast schon wieder zugewachsen. Er bekam zwar durch den Landschaftvörderverein einen neuen Zufluss(vom neuen Fließ her), dies verhindert aber nicht den Laubfall durch die umstehende Bäume sowie den Schilfbewuchs.

Als Grüner Steig, wird heute eine kleine Brücke bezeichnet. Sie befindet sich an der Gabelung des Mühlenfließes, einmal in Richtung Seddiner See und einmal in Richtung Fresdorfer See ( früher Stückener See). Früher gab es diese Gabelung nicht und beide Bäche flossen nebeneinander. Der aus Richtung Fresdorfer See kommende Bach(neues Fließ) floss direkt durch die Gemeinde Stücken. Der aus Richtung Seddiner See kommende Bach(altes Fließ) floss zuerst in den Bauernteich und anschließend zur Wassermühle an der Zauchwitzer Straße. Erst hinter der Wassermühle vereinigten sich beide Bäche und das Wasser floss in den Königsgraben. Der schmale Grünstreifen, also von der Wassermühle im Ort bis zur besagten Brücke, der sich zwischen den beiden Bächen befand, wurde früher als Grüner Steig bezeichnet. Heute existiert nur noch das neue Fließ. Man kann aber sehr genau, anhand der Baumreihen, erkennen, wo einmal das alte Fließ seinen Bachlauf hatte. Wenn man sich zwischen dem Brückengeländer des Mühlenfließes an der Zauchwitzer Straße und der alten Waage postiert und in Richtung Norden schaut, so erkennt man sofort dicke alte Rubinien und Eichen aber auch Pappeln die den alten Bachverlauf markieren. Dies ist bis zum Bauernteich gut begehbar und nachvollziehbar. Danach verliert sich die Spur.

Die Missionseiche (auch Reformationseiche), die schon ein stattliches Alter hat, befindet sich ganz in der Nähe des Bauernteiches. Vor dieser Eiche wurden Gottesdienste und Dorffeste abgehalten. Es wird sogar erzählt, das Luther, der auf Reisen war, an dieser Eiche Rast gemacht haben soll.

Die Brake in Stücken ist ein Stück Brachland am Ende der Seddiner Straße kurz vor dem Wald. Dort fanden noch in den 50-er Jahren die Reiterfeste zu Pfingsten statt.

Der L-Puhl ist heute ausgetrocknet und befand sich in der Beelitzer Straße 81.
eigendlich Elbpuhl(Platt) sonst Igelpfuhl

Auch einen Galgenberg, der sicher keiner weiteren Erklärung bedarf gibt es in Stücken.

Der Krähenberg befindet sich in der Nähe des Grünen Steigs. Es wird erzählt, dass der Förster, der dort in der Nähe wohnte, einen Uhu in einer Tragekiepe hatte. Den Uhu setzte er zum Anlocken der Krähen auf den Berg, der jetzt Krähenberg heißt. Kamen die Krähen, so wurden sie abgeschossen. Für ein Paar Krähenfüße gab es einen 6er.

Die Ungeheuerwiesen heißen eigentlich „Ungeheure Wiesen".

Es gibt sicher noch so manchen interessanten Begriff und so manche nette Geschichte zu den
Namen der Straßen, Wiesen und „Berge" in und um Stücken.

Auch wurde von einer Sage vom versunkenen Krug erzählt, doch konnte bisher keiner die
Sage vollständig wiedergeben. Die Geschichte soll sich in einer Senke zugetragen haben, die
sich kurz vor Stücken aus Fresdorf kommend auf der linken Seite mitten auf dem Feld
befindet. Dort steht eine einzelne Eiche. Und da war ein Wirtshaus.
Die Sage geht so: In Tremsdorf gab es keine Kirche. So mussten die Tremsdorfer Sonntags nach Fresdorf zur Kirche gehen. Der Weg führte am „Versunkenen Krug" vorbei. Auf dem Rückweg kehrten die Tremsdorfer in den Krug ein. Eines Tages war er jedoch mit allen Sündigern im Moor versunken.


So möge doch jeder Jüngere mal die Älteren in Stücken befragen, um noch so manche
Neuigkeit aus alten Zeiten herauszufinden.

Verwendete Quellen



Verwandte Literatur und Materialien

Albrecht, Gustav: Landeskunde der Provinz Brandenburg.
II. Band - Die Geschichte.
Berlin: Dietrich Reimer (Ernst Vohsen), 1910

Boschmann, Walter, E.: Interessante Dörfer der Mark: Stücken.
In: Die Mark, Nr. 2,1911/12 (8. Jahrgang)

Böttger-Seni, Otto: Dörfer, von denen man wenig hört.
In: Zauch-Belziger Kreisblatt (Beüage) v. 6.5.1939

Fidicin, E.:Die Territorien der Mark Brandenburg oder Geschichte der
einzelnen Kreise, Städte, Rittergüter, Stiftungen und Dörfer in
derselben
als Fortsetzung des Landbuches Kaiser Karl's IV. Band III, Kreis Zauche), Berlin 1860
Boeckh, Richard: Ortschafts-Statistik des Regierungs-Bezirks Potsdam mit der Stadt Berlin.
Berlin: Verlag v. Dietrich Reimer, 1861

Büsching, Anton Friedrich: Vollständige Topografie der Mark Brandenburg.
Berlin: Verlag der Buchhandlung der Realschule, 1775

Fischer, Reinhard,G.: Die Ortsnamen derZauche
(Brandenburgisches Namensbuch, Teil 1). Weimar: Böhlhaus Nachfolger, 1967

Herrmann, Joachim: Handbuch vor- und frühgeschichtlicher Wall- und Wehranlagen
(Teil 2). Die vor- und früh geschichtlichen Burgwälle Gross-Berlins und
des Bezirks Potsdam.
Berlin: Akademie Verlag, 1960

Joerdens, Thomas: Kircherdand verkaufen, um Kirchen zu retten? Halbherzige
Restaurierung aufgrund leerer Kassen / Morgen wird in Stücken gefeiert.
In: Märkische Allgemeine, September 1996

Krüger, Gerhard: 675 Jahre Stücken 1317 -1992.
In: Wilhelmshorster Bote, Januar 1993

Marschallek, Karl, H.: Die Burgwälle des Kreises Zauch-Belzig.
In: Heimatkalender für den Kreis Zauch-Belzig, 1930 (6. Jg., hrsg. v. Kreisausschuß)

Müller, Hiltrud: Mit Pauken und Trompeten. Blasorchester Stücken feiert
30-jähriges Jubiläum.
In: Märkischer Allgemeine v. 10.8.1995

Post, Wolfgang: Aus Ländereien und wüsten Dörfern entstanden. Von Stycker
zu Sticken und Stücken/ Gerhard Krüger sammelte Aufzeichnungen für die Chronik.
In: Potsdamer Neueste Nachrichten v. 1.9.1993

Rohrlach, Peter, R.: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V, Zauch-Belzig. Weimar: Hermann Böhlaus Nachfolger, 1977

Schenk, Holger: Kirchenbücher verbrannt. Zur Geschichte des Dorfes Stücken.
In: Märkische Allgemeine v. 4.3.1993

Schnitze, Johannes: Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375
(Brandenburgische Landbücher, Band 2). Berlin: Kommissionsverlag von Gsellius, 1940

Seeger, Bernhard: So endete Knastermanns Dichterlaufbahn.
In: Neues Deutschland v. 29./30.12.1979

Steglich, Jens: Großeinsatz als die Mühle brannte.
In: Märkische Allgemeine v. 24.6.1996

Teickner, Klaus: Historische Bilder aus der Mark Brandenburg. Aus der Chronik von Stücken, Kreis Potsdam.
In: Brandenburgische Neueste Nachrichten v. 30.1.1980

Wernicke, Gerhard: Von unseren heimatlichen Mühlen.
In: Heimatkalender für den Kreis Zauch-Belzig, 1931 (7. Jg., hrsg. vom Kreisausschuß)

70 Jahre Stückener Feuerwehr.
Rede des Kameraden Fred Freund am 21.6.19% anläßlich des Pokalausscheids.
In: Wilhelmshorster Bote, Oktober 1996

Begleiter auf Menschenwegen.
Zum 60. Geburtstag des Schriftstellers Bernhard Seeger, Mitglied des ZK der SED.
In: Märkische Volksstimme (Beüage) v. 2.10.1987

Glocken- und Orgelweihe in Stücken.
Begrüßungsansprache von Generalsuperintendent Dr. D. Debelius.
In: Generalanzeiger für das Havelland, Nr. 68 v. 22. März 1926

Festzeitschrift der Gemeinde Stücken zur 675-Jahr-Feier am 3., 4. und 5. September 1993

Zeitungsartikel, Amateurfilme aus den 80-er Jahren von Ortschronist und Volkskorrespondent Richard Fußy