Am 29.11.2015, dem ersten Advent 2015, fand zum 50. Mal das Weihnachtsbaumanblasen in Stücken statt. Aus diesem Anlass wurde der Weihnachtsbaum auf dem ehemaligen Feuerlöschteich besonders festlich geschmückt. Gemeinsam mit den Kindern des Ortes bastelten Mitglieder und Freunde des Stückener Heimatvereins Sterne und Geschenkpakete. Alles wurde dann, zusammen mit einigen neuen Lichterketten, an den Baum gebracht. Ein Naseweis würde jetzt sagen:, „Der Baum erstrahlt in einem völlig neuen Bild!“ Recht hat er.

Um der Jubiläumsausgabe der Veranstaltung einen würdigen Rahmen zu geben, stellten die Mitglieder des Heimatvereins erstmals in der Geschichte des Weihnachtsbaumanblasens sechs Verkaufsstände zu einem kleinen Weihnachtsmarkt auf. Um 17.00 Uhr ging es dann los mit dem Markttreiben. Der Förderverein der Feuerwehr organisierte hier selbstgebackene Quarkkeulchen, Waffeln und Grillwürste. Der Heimatverein bot Zuckerwatte, selbstgebackene Kekshäuschen und Glühwein an. Ein besonderes Highlight, für Kinder und für die erwachsen gewordenen Kinder, war die aufgestellte Feuerschale. Der Heimatverein bereitete Spieße und Teig vor, und jeder der mochte konnte sich über dem Feuer sein Stockbrot grillen. Es war ein voller Erfolg.
Und dann um 18.00 Uhr, das Wetter hatte bis hierher wunderbar mitgespielt, fing es just in dem Moment, wo das Blasorchester Stücken seine ersten Töne erklingen lies, an zu regnen. Und es wurde immer mehr Regen. Das Blasorchester Stücken spielte wie immer weihnachtliche Musik zur Einstimmung auf die vorweihnachtliche Zeit. Aus Anlas des 50 jährigen Jubiläums gab auch erstmalig der Babelsberger Männerchor gesangliche Einlagen. Des Weiteren gaben die Nachwuchsbläser des Stückener Orchesters Proben ihres Könnens ab.

Der Erlös der Tombola des Erntefestes wurde in diesem Jahr geteilt. Beide Teile gingen in die Nachwuchsförderung. Zum einen für die Jugendfeuerwehr und zum anderen für das Blasorchester. Pünktlich zum Ende der musikalischen Einlagen lies dann auch der Regen nach. Einige meinten, der Regengott habe vor Rührung so geweint. Von mir aus hätten es auch Tränen der Freude sein können. Mir wäre lieber gewesen er hätte eine andere Veranstaltung gesehen. Anschließend ging dann das bunte Markttreiben noch eine Weile weiter, bis der Nachtsturm alles, in alle Richtungen, weggefegt hatte.